- Startseite
- Ambulanter Hospizdienst
- Trauercafé
Flyer (219 kB): Stephan Pecusa
Das Diakonische Werk Delitzsch / Eilenburg e. V. bietet in Eilenburg und Delitzsch ein Trauercafé an. Dieses stellen wir Ihnen auf dieser Seite vor.
Außerdem bieten wir mit unserem ambulanten Hospizdienst Unterstützung an:
Unseren halbjährlichen Newsletter stellen wir unter "Aktuelles" bereit.
Trauercafé Eilenburg-Delitzsch
In der Trauer nicht allein
Seien Sie herzlich eingeladen
vom Ökumenischen Ambulanten Hospizdienst in Eilenburg und Delitzsch.
Ehren- und Hauptamtliche, die sich besonders um die Trauerbegleitung bemühen, erwarten Sie in angenehmer Atmosphäre zum monatlichen Trauercafé.
Wenn Sie weitere Informationen haben möchten oder Ihr Kommen ankündigen wollen, dann wenden Sie sich bitte an:
Koordinatorin Sieglinde Stahl
Tel.: 03423 7002998
Mobil: 0151 22788089
E-Mail:

Wo und Wann:

in Eilenburg:
Nikolaiplatz 3
Gemeindehaus der Evang. Kirchengemeinde
16 – 18 Uhr
- 08.06.2012
- 13.07.2012
- 14.09.2012
- 12.10.2012
- 09.11.2012
- 14.12.2012
in Delitzsch:
Hallesche Str. 44
St. Georg-Hospital /
Kaminzimmer
16 – 18 Uhr
- 15.06.2012
- 20.07.2012
- 21.09.2012
- 19.10.2012
- 16.11.2012
- 21.12.2012
In der Trauer nicht allein
Du kommst auf mich zu, wenn ich es gar nicht erwarte.
Du sprichst mich an, wenn ich mich alleine fühle.
Du hörst mir zu, wenn ich an mir zweifle.
Du stehst zu mir, wenn ich schwach bin.
Du ermutigst mich, anzunehmen was ist.
Du begleitest mich, wenn ich nicht weiter weiß.
Ich spüre neue Hoffnung, neues Vertrauen, wage wieder zu leben.
Die Begegnung mit dir hat mich verändert:
Ich nehme mich besser wahr, sehe neue Möglichkeiten, wage wieder zu hören und gehe behutsam neue Wege.
Ich danke dir.
Das Trauercafé ist ein offenes Angebot für Alle
- die ihrer Trauer Raum geben möchten,
- die im Austausch mit gleich oder ähnlich Betroffenen Trost und Kraft finden wollen,
- die einfach nur da sein möchten,
- die sich bei Kaffee, Tee, Kuchen und guten Worten für den Alltag stärken wollen.
Das Trauercafé ist kostenlos geöffnet und lädt alle Interessierten herzlich ein!

Viele Menschen sind überzeugt davon, dass Stark- und Tapfersein bedeutet, an „etwas anderes“ zu denken, nicht über Trauer zu sprechen.
Aber wir wissen, dass wirklich Stark- und Tapfersein bedeutet, an das Geschehene zu denken, über das Gewesene zu sprechen, bis unsere Trauer beginnt erträglich zu werden.
(Sascha Wagner)
Wenn meine Trauer Worte findet
Oft raubt uns der Schmerz über den Tod eines nahen Menschen die Sprache. Wir verstummen, weil die Worte der Nachbarn und Verwandten, die Worte auf der Straße und in der Kaufhalle nicht mehr unsere Worte sind.
Zu schnell, zu laut und zu fröhlich wird geredet. In uns muss sich alles erst finden. Gedanken drehen sich im Kreise, viele schöne und schwere Erinnerungen, Ängste vor der Zukunft, die leere Wohnung, das frische Grab…
Alles braucht seine Zeit, um sich zu ordnen, um seinen Platz zu finden. Dabei können Menschen helfen, die gerade einen ähnlichen Weg gehen. Die genauso suchen, genauso verlassen sind, genauso ringen um nächste Schritte und helfende Worte.
Das Trauercafé will dafür einen guten Ort bieten, Trauernde zusammenführen, zu neuen Worten und Gesprächen über den Abschied ermutigen. Damit Trost wachsen kann in der Seele und ich mich nicht mehr so verlassen fühle.